In meinem ersten Modul vom CAS habe ich mir die Aufgabe gestellt, etwas zu Zeichnen in Adobe Photoshop, um es anschliessend in eine Vektordatei umzuwandeln, damit es zu einem späteren Zeitpunkt gedruckt werden konnte.
Ursprünglich war ein Logo geplant – ich habe mich dann aber für eine einfachere Variante entschieden und zwar habe ich eine Lego Figur meines Sohnes genommen, die ich einfach abzeichnen konnte. Da ich noch nie mit Photoshop gearbeitet habe, schien mir dies als eine genügend grosse Herausforderung.
Von meiner Kollegin durfte ich ein iPad Tablet ausleihen, um mit dem Zeichnen in Photoshop zu beginnen. Ich empfand das Programm und das Zeichnen zunächst als eher anstrengend, da ich mir jeden Arbeitsschritt zuerst erarbeiten musste. Nimmt man sonst einfach Stift und Papier, ist es wie ein Sprung ins kalte Wasser, sich in Photoshop zurechtfinden. Ausserdem ist Photoshop auf dem iPad nochmals etwas anders, als jenes, welches man auf dem PC braucht. Leider nicht so intuitiv wie mir schien. Somit habe ich einige Tutorials geschaut, bevor ich überhaupt mit Zeichnen beginnen konnte. Kam ich mit den Videos nicht mehr weiter, konnte mir meine Kollegin, die Expertin ist in diesem Gebiet, weiterhelfen.
Schlussendlich konnte ich aber das «Lego-Töggeli» zeichnen (wenn auch nicht ganz so genau, wie ich es wohl im analogen Zeichnen hinbekommen hätte…). Aber ich hatte somit eine Datei, welche ich nun zum Vektorisieren brauchen konnte. Die pixelbasierte Zeichnung konnte ich rasch in Adobe Illustrator importieren und da ich schon etwas gewohnt war, mich mit einem neuen Programm auseinander zu setzen, konnte ich sie relativ schnell in eine Vektordatei umwandeln. Ich habe es vom Programm berechnen lassen und habe es mir erspart, diese noch vollumfänglich zu überarbeiten. Dafür hat mir die Zeit leider einfach nicht gereicht.
Das Ergebnis ist wie ein kleiner Schatz, den ich für meinen Sohn gefunden habe – sicher nicht perfekt, aber es wird für meinen Sohn, glaube ich, ein gelungenes Geburtstagsgeschenk. Ich bin schon gespannt, was er dazu meint 😊
Sandra Schirel Rohner